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Über uns

Das Institut für Mechatronik e.V. ist eine gemeinnützige Industrieforschungseinrichtung. Es wurde 1992 gegründet. Mit einem interdisziplinär zusammengesetzten Team von 15 Mitarbeitern betriebt es industrienahe Forschung und Entwicklung zur Simulation der Dynamik von technischen Systemen und von Mensch-Technik-Systemen.

Die Kernkompetenz des Institutes umfasst die Entwicklung von Algorithmen, Modellen und Software zur Berechnung der Bewegung und der dynamischen Belastung mechanischer Systeme, wobei im Wesentlichen die Methode der Mehrkörpersysteme (MKS) eingesetzt wird. Die Methode der Finiten Elemente (FEM) wird ergänzend zur Validierung und Parameterbestimmung genutzt. Hinzu kommen Kompetenzen auf den Feldern Mathematik und Informatik, die benötigt werden, um robuste und effiziente Simulationssoftware zu entwickeln. Ergebnisse des Institutes kommen z.B. in der Fahrzeugtechnik zur Auslegung von Komponenten, bei der Entwicklung von Windkraftanlagen (Konzeptstudien, Lastberechnung) und bei der biomechanischen Analyse von Mensch-Technik-Systemen (Ergonomie) zum Einsatz.

Die Nähe zur industriellen Anwendung erreicht das Institut durch die Entwicklung anwendungsreifer Simulationswerkzeuge. Hierzu gehören z.B. die allgemeine MKS-Simulationsumgebung alaska und die branchenspezifische Erweiterung alaska/Wind für die Simulation von Windkraftanlagen.

 

Darüber hinaus entwickelt das Institut anwendungs- und prozessspezifische Softwarelösungen, mit denen Simulationstechnologie in kundenspezifische Produktentwicklungsprozesse integriert werden kann.

 

Speziell für die Simulation von Mensch-Technik-Systemen besitzt das Institut eine erprobte Werkzeugkette für die Erfassung von Messdaten mit Motion-Capture-Systemen und Kraftmess-Sensorik, deren Verarbeitung zur Digitalisierung menschlicher Bewegungen sowie die Weiterverwendung dieser Daten, z.B. für ergonomischer Analysen.



Kunden und Forschungspartner des Institutes sind neben Herstellern des Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbaus auch Zulieferer sowie innovative KMU. Daneben kooperiert das Institut mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen.