Sie befinden sich hier: Start » Produkte » Dynamiksimulation » alaska/Wind » Komponenten

Komponenten

Der Erweiterungsmodul alaska/Wind besteht aus einer Reihe von speziellen Modellierungskomponenten und Zusatzprogrammen. Die zusätzlichen Modellierungskomponenten fügen sich nahtlos in die Modellierungsumgebung des alaska/ModellerStudios ein und funktionieren reibungslos sowohl mit den Basis-Komponeten als auch mit Komponenten anderer alaska-Erweiterungsmodule.

 

 

Selbst entwickelte Aerodynamik-Bibliothek

Für die Berechnung des induzierten Windes sowie zur Berücksichtigung des dynamischen Stall-Effektes sind die branchenüblich verwendeten Verfahren implementiert. Turbulenter Wind wird mit einem separaten Preprozessor generiert. Für Offshore-Anwendungen sind Methoden für die Berechnung von Wellen und Strömungen implementiert.

 

 

Modellierungskomponenten für Wind- und Wasserkräfte

Es stehen spezielle Modellkomponenten zur Modellierung von Wind- und Wasserkräften zur Verfügung. Diese Komponenten berechnen die an den Rotorblättern, der Gondel, dem Turm sowie den Gründungsstrukturen wirkenden Kräfte und liefern Informationen über die vorliegenden Umgebungsbedingungen.

 

 

Parametrisiertes und erweiterbares Basis-Simulationsmodell

Aufbauend auf einem komplett parametrisiert definierten und sofort einsatzbereiten Basis-Simulationsmodell entwickelt der Anwender seine eigenen Simulationsprojekte. Im einfachsten Fall beschränkt sich der Modellierungsaufwand auf das Generieren kundenspezifischer Blatt- und Turmmodelle mit der WORKBENCH alaska/Wind und auf die Angabe weniger geometrischer Parameterwerte, z.B. für Konus- und Tiltwinkel und Masseeigenschaften für Hauptbaugruppen. alaska/Wind bietet darüber hinaus aber die Möglichkeit, sehr weitreichende MKS-Modellerweiterungen im Simulationsmodell mit den Modellierungsfähigkeiten des alaska/ModellerStudios umzusetzen.

 

 

Steuerung von Simulationsmodellen

alaska/Wind stellt eine Reihe von Möglichkeiten zur Beschreibung/Ankopplung von Regelungen bzw. Betriebsführungen von Windkraftanlagen bereit. Über ein DLL-Interface  kann der Anwender extern definierte Steuerungen verwenden. Als Vorlage einer solchen Steuerung kann eine mit dem Basis-Simulationsmodell gelieferte Beispielsteuerung (als Quellcode und als SIMULINK-Modell) dienen. Neben dieser DLL-Schnittstelle ist auch eine direkte Kopplung mit Matlab/SIMULINK bzw. die Verwendung eines Anlagenmodells direkt in einem SIMULINK-Modell möglich. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, SIMULINK-Steuerungen per SIMULINK Coder als DLL zu exportieren und mit dem alaska/Wind-Simulationsmodell zu verwenden. Steuerungen für die Software Bladed (discon.dll) können direkt verwendet werden.

 

 

Generatoren für stochastische Wind- und Wellendaten

Für die Generierung stochastischer Luft- und Wasserbewegungen stehen die Programme WindSim und WaveSim zur Verfügung. Diese Programme sind Preprozessoren, die nach branchenüblichen Methoden Turbulenzdaten sowie stochastische Wasserbewegungen unter Berücksichtigung statistischer Nebenbedingungen berechnen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Wind-Daten aus anderen Quellen zu verarbeiten. Das kann gemessener Wind oder auch mit anderen Generatoren erzeugter Wind (NRELs TurbSim, WAsP IEC Turbulence Simulator) sein. 

 

 

WORKBENCH alaska/Wind

Die WORKBENCH ist ein separates Programm zu alaska/Wind. Es dient vor allem der interaktiven oder Kommandozeilen-gesteuerten Generierung von Rotorblatt- und Turm-Simulationsmodellen. Für aerodynamische Profile berechnet die WORKBENCH Koeffizienten für dynamische Stall-Modelle (Beddoes-Leishman). Die Profil-Beiwerte sowie die berechneten Koeffizienten werden grafisch dargestellt und können interaktiv angepasst werden. Die WORKBENCH kann auch zur Parametrierung von Submodellen, zur Generierung von Turbulenzdateien, zum Zusammenstellung von Anlagen-Simulationsmodellen u.a.m. verwendet werden. 

 

 

Framework für effiziente Lastfallberechnung

alaska ParameterSets dienen dazu, unterschiedliche Belastungsvarianten eines Simulationsmodells zu definieren. Unterschiedliche Varianten werden in separaten xml-formatierten Dateien abgelegt. Diese Dateien können einige wenige oder auch mehrere Hundert verschiedene Varianten (Lastfälle) enthalten. Diese Varianten werden entweder interaktiv mit dem alaska/ModellerStudio berechnet oder komplett automatisiert mit alaska/Batch oder unter Verwendung von alaska/DistributedComputation.